Low-Budget: 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld!

Low-Budget: 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld!

Armedangels

Armedangels

Armedangels ist ein Unternehmen aus Deutschland und bietet Kleidung in zeitlosem Design an. Die Kleidung besteht aus nachwachsendem Rohstoffen oder recyceltem Plastik. Sie setzen sich stark für faire Löhne ein, da die Fair-Fashion-Industrie Lohnsklaverei und Einsatz von gefährlichen Giften und Co. einsetzt.

Das Unternehmen ist ein Teil von GOTS (Global Organic Textile Standard), Fair Wear Foundation, Faitrade Organisation und PETA-Approved Vegan.

Sie bieten Kleidung für Frauen, Männer sowie DetoxDenim (Jeans ohne giftige Chemie) an. Die nachhaltige Kleidung beginnt ab 9,90 € und setzt auf lange Lebensdauer und faire, nachhaltige Produktion.

Funktion Schnitt

Funktion Schnitt - 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld

Das Kölner Unternehmen Funktion Schnitt produziert nachhaltige Kleidung in Portugal. Die Materialien stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und ökologischer Herstellung. Unter anderem wird Tencel (nachhaltige Holzfaser), Refibra (recycelte Baumwolle) oder Seacell (Meeresalgen) bei der Herstellung verwendet.

Das Unternehmen bietet Oberteile für Frauen und Männer an und der Herstellungsprozess ist transparent, dass genau nachvollzogen werden kann, wie die Kleidung zustande kommt.

Honest Basics

Hones-Basics - 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld

Honest Basics ist ein Unternehmen aus Berlin und setzt stark auf „Basic“. Kleidung für den Alltag, von T-Shirts über Hosen, sind im Online-Shop zu finden. Hier finden Frauen, Männer und Kinder fair-produzierte Kleidung aus Bio-Baumwelle.

Die Kleidung ist GOTS-Zertifiziert und wird klimaneutral versendet. Die Preise beginnen ab 10 € und im Online-Shop ist auch ein Sale-Bereich zu finden, um etwas Geld zu sparen.

People wear Organic

People wear organic -  - 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld

Das Fair-Fashion-Label People Wear Organic hat sich auf Baby- und Kleinkinderkleidung spezialisiert, bietet mittlerweile auch Yoga Kleidung für Frauen an. Die Produktion findet unter fairen Arbeitsbedingungen überwiegend in Ägypten statt. Alle Kleidungsstücke sind GOTS-Zertifiziert und stellt unter anderem sicher, dass in der Produktionskette soziale Mindeststandards eingehalten werden.

Die Baby- und Kleinkinderkleidung ist in vielen stationären Händler, Online-Shop und in ca. 100 Alnatura Super Natur Markt vertreten.

ThokkThokk

ThokKThokk - 5 Fair-Fashion Labels für wenig Geld

Das Unternehmen ThokkThokk bietet Kleidung für Frauen und Männer an, darunter T-Shirts, Hosen, Unterwäsche und Socken. Die Kleidung besteht aus Bio-Baumwolle aus Indien, die das Fairtraide-Cotton-Siegel trägt. Die verwendete Baumwolle demnach zu 100 % fair gehandelt. Außerdem unterstützt das Unternehmen die NGO Save, die sich gegen Kinderarbeit und für Frauenrechte in Indien einsetzt.

Die bio, vegan und fair produzierte Kleidung hat einen minimalstisches Design und einen Sale-Bereich

Was soll ich mit alter Kleidung machen? Verkaufen oder Spenden?

Was soll ich mit alter Kleidung machen? Verkaufen oder Spenden?

Über 64 Milliarden Euro wurden 2018 in Deutschland für Kleidung im Privathaushalt ausgegeben. Auch wenn die meisten Kleiderschränke oft voll sind, so wird meist ständig neue Kleidung gekauft. Durch das übermäßige Angebot und die günstigen Preise, wird der Käufer dazu gelockt, einzelne Kleidungsstücke zu kaufen, obwohl diese meist nicht benötigt werden.

Wer den Kleiderschrank gründlich aussortiert stellt schnell fest, dass viel zu viel Kleidung vorhanden ist und steht jetzt vor der Frage, was er mit eben dieser Kleidung machen soll.

Verkaufen, Spenden, Tauschen oder doch Umnähen?

Wer überschüssige Kleidung übrig hat, hat gleichzeitig viele Möglichkeiten diese Kleidung loszuwerden. Wenn die Kleidungsstücke nicht komplett kaputt oder verdreckt sind, sollte diese nicht weggeschmissen werden. Mittlerweile sind die Müllberge einfach zu riesig und es gibt bessere Möglichkeiten:

Verkaufen und Tauschen:

Wenn ein Kleidungsstück eine gute Qualität hat und die Anschaffung teuer war, lohnt es sich, es zu verkaufen. Im Internet bieten Seiten wie Kleiderkreisel die Möglichkeit, Kleidung nach deinem eigenen Wunschpreis zu verkaufen. Die Seite erhält jedoch bei jedem Verkauf eine kleine Gebühr. Du kannst das Kleidungsstück beim Second Hand Laden in der Nähe in Kommission geben und du erhältst einen Anteil vom Verkaufspreis. Das spart im Gegensatz zum Onlineverkauf die Versandgebühren. 

Nur weil dir ein Kleidungsstück nicht mehr gefällt, geht es anderen nicht so. Im Gegenteil, viele erfreuen sich an deiner Kleidung – wie wäre es also mit einem Tauschtreffen? Egal ob mit Freundinnen oder bei einem Event in der Nähe. Kleidung tauschen liegt voll im Trend und so wirst du schnell Besitzer eines neuen tollen Lieblings-Kleidungsstück.

Reparieren:

Bei der Bluse fehlt ein Knopf und die Jeans hat ein kleines Loch? Die Kleidung auf keinen Fall direkt wegwerfen, nur weil ein Neukauf günstig erscheint und einem Arbeit erspart. Aus ökologischer Sicht ist die Produktion von billiger Kleidung ein Albtraum und du kannst dem einfach entgegenwirken. Nimm dir einige Minuten Zeit und repariere das Kleidungsstück. Sollte es überhaupt nicht mehr zu reparieren sein, bietet sich das Upcycling an.

Upcycling:

Upcycling bedeutet aus etwas Altem ganz einfach etwas Neues machen. Wenn du nicht nähen kannst, frag jemanden oder lern es einfach. Dies ist nicht so schwer und im Internet gibt es unzählige Ideen, aus Kleidung neue Sachen zu kreieren. Von alten Jeanshosen, die zu einer trendigen Handtasche umgenäht wurden bis hin zu Kuscheltieren aus T-Shirts ist alles möglich und die Ergebnisse eigenen sich hervorragend als Geschenk.

Spenden:

Kleidung spenden ist ein kritisches Thema und sollte auch hinterfragt werden. Oft kommt das meiste der Kleiderspende nicht bei den Bedürftigen an, sondern wird in anderen Ländern wie Afrika verkauft. Die Kleidung wird für Profit im großen Stil gesammelt, aussortiert und weiter verkauft. Natürlich gilt das nicht für alle Anbieter, aber mittlerweile sind die Container für Kleidungsspenden in Verruf geraten. 

Trotzdem sollte, wenn nichts anderes wie z. B. tauschen oder reparieren infrage kommt, die Spende unbedingt in Betracht gezogen werden, statt die Kleidung in den Müll zu werfen. Bei den Containern sollte auf das Logo „FairWertung e.V.“ geachtet werden. Das Logo ist ein Dachverband gemeinnütziger Kleidersammler, die die Kleidung sammelt und garantiert für gemeinnützigen Zwecke verwendet.

Auf der sicheren Seite, dass die Kleidung auch für Bedürftige verwendet statt verkauft wird, bist du bei diesen Einrichtungen:

  • Bei Oxfam-Läden kannst du jahresgerechte Kleidung abgeben, die für soziale Projekte verwendet werden
  • In Sozialkaufhäuser kannst du nicht nur Kleidung abgeben, sondern auch allerhand Alltagsgegenstände, die an Notdürftige Personen weitergegeben werden
  • In den Einrichtungen in deiner Nähe direkt nachfragen, ob sie Kleidung benötigen und diese dann dort abgeben
  • Die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg verwenden, mit der ich bisher sehr gute Erfahrung gemacht habe

Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg engagiert sich seit 60 Jahren!

Die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg sammelt seit mehr als 60 Jahren in ganz Deutschland gebrauchte und neue Kleidung sowie Schuhe. Die Organisation ist Mitglied von „FairWertung e.V.“ und mehr als 2.500 Kirchengemeinden, diakonische Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen unterstützen die Kleiderstiftung. Das Prinzip ist ganz einfach, du kannst die Spende entweder bei einer Abgabestelle der Kleiderstiftung abgeben (auf der Webseite findest du eine Karte mit allen Abgabestellen) oder du kannst die Kleidung in einem Paket umsonst hinschicken.

Das Paket sollte möglichst groß sein (maximal 31,5 kg) und mit mehreren Kleidungsstücken gefüllt, damit sich die Versandgebühren auch lohnen. Du kannst nicht nur Kleidung spenden, sondern auch Schuhe, Haushaltswäsche wie Handtücher oder Bettwäsche, und Accessoires wie Gürtel, Handtaschen, Schals und Tücher, Mützen und Handschuhe. Wenn die Kleidung ankommt, wird diese nach Faktoren wie Jahreszeit, Größe und Qualität sortiert. Die Kleidung wird an Mitmenschen in Not verteilt oder für wenig Geld in sozialen Einrichtungen verkauft, um die Kosten der Kleiderstiftung zu decken. 

Bisher ist die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg die erste Organisation, die ein Online-Spenden-Service als Mitglied von „FairWertung e.V.“ anbietet und ist eine sichere Lösung, um alte Kleidung zu spenden. 

Nachhaltiger Leben: Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln – Vorteile & Infos

Nachhaltiger Leben: Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln – Vorteile & Infos

Welche Windeln, die richtigen für das eigene Kind sind, können nur die Eltern beantworten. Welche Vorteile bringen Stoffwindeln und was bedeutet das für die Umwelt?

Wegwerfwindeln gibt es in unterschiedlichen Größen, von vielen bekannten und unbekannten Marken und werden von vielen Eltern verwendet. Es bietet den Vorteil, dass die Windel nach dem Wickeln einfach in der Mülltonne entsorgt werden kann. Aus der Sicht der Nachhaltigkeit sollte die Einwegwindel hinterfragt werden. Eine Windel besteht hauptsächlich aus Kunststoff und enthält einen Saugkern. Zusätzlich enthalten die meisten Windeln noch Mineralöle, Vaseline, Paraffine und mehr. Das heißt, dass die Produktion einer Einwegwindel schon eine starke Belastung für die Umwelt darstellt, ganz zu schweigen von dem angehäuften Müllberg. 

Auch durch die hochwertigen Wegwerfwindeln entwickeln Kleinkinder nicht das richtige Gefühl, ob die Windel jetzt nass ist oder nicht. Laut Experten verzögert die, über einen langen Zeitraum trockene Windel, das trocken werden bei Kindern. Um die 8 Millionen Windeln, die täglich in Deutschland im Müll landen, zu reduzieren, gibt es nachhaltige Alternativen. 

Umweltfreundlicher: Vorteile von Stoffwindeln

Stoffwindeln sind einfach zu verwenden und kunterbunt!

Stoffwindeln müssen nicht erst gewickelt und geknotet werden und es dauert auch nicht lange, bis sie fest am Körper sitzen. Sie enthalten Druckknöpfe oder Klettverschluss und lassen sich genauso schnell wie Wegwerfwindeln in einem Schritt anlegen. Die verwendeten Tücher sind meistens bunt und mit süßen Motiven bedruckt, was zugleich für ein Lächeln im Gesicht sorgt. Da der Stoff weich ist, raschelt er nicht und das verwendete Material ist dehnbar, dass es den Babykörper umschmiegt und ihn sanft einhüllt, ohne zu verrutschen.

 

Du sparst Geld!

Windeln kostet viel Geld. Das weiß jeder, der Windeln kaufen muss und die Preise vergleicht. Bei Stoffwindeln kannst du hunderte Euro sparen, wenn du sorgsam mit den wiederverwendbaren Windeln umgehst. Diese werden einfach gewaschen und nach dem Trocknen wieder angelegt. Durch die Einlage wird der Stoff zusätzlich geschont, welches für einen langen Gebrauch gedacht ist. Durch die Wiederverwendung musst du weniger kaufen, was sich deutlich auf das Geld auswirkt, so können beim ersten Kind schon 500 € – 800 € eingespart werden.

 

Die Umwelt wird weniger belastet!

Wegwerfwindeln, darunter auch Öko-Wegwerfwindeln, können nicht recycelt werden. Die Windeln landen im Restmüll und der wird verbrannt. Durch die Verbrennung des Mülls entstehen Gase, die die Umwelt beeinflussen. Um dies zu reduzieren, müssen wir unseren Müll reduzieren. Stoffwindeln brauchen nicht nur weniger Rohstoffe bei der Produktion, sondern landen auch nicht nach der Benutzung im Müll. Das Waschen in der Waschmaschine belastet die Umwelt auch, da kannst du auch Energie einsparen in dem du zum Beispiel die Tücher an der Luft trocknest, oder die Waschmaschine immer gut belädst.

Die Verträglichkeit ist besser und sie enthalten weniger Chemie!

Wegwerfwindeln enthalten chemische Inhaltsstoffe, beinhalten Petroleumderivate (ein nicht-nachhaltiger Rohstoff, für das Absorbieren der Flüssigkeit) und viele Windeln auch eine Lotion, die die empfindliche Babyhaut reizen. Die Inhaltsstoffe beeinträchtigen die Hautfeuchtigkeit, was zu roten Stellen führen kann und die Haut muss eingecremt werden. Mit dem weichen Stoff von Stoffwindeln passiert das nicht, da sich keine chemischen Inhaltsstoffe darin verstecken.

Dadurch, dass die Kinder durch den dünnen Stoff das Nass an der Haut fühlen, werden sich Kinder früher der Nässe bewusst. Forscher haben herausgefunden, dass Kinder mit Stoffwindeln früher trocken werden, da diese das Gefühl viel früher mitbekommen. 

Vertbaudet - Stoffwindeln

Quelle: vertbaudet.de

All-in-One:  Diese Stoffwindel wächst von der Geburt bis zum Töpfchentraining mit!

Der Online-Shop vertbaudet bietet nicht nur eine umfangreiche Auswahl an Kinder-Kleidung, Babyspielzeug und Umstandsmode an, sondern auch Stoffwindeln und Wickelunterlagen. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit ist das Sortiment rund um Wickelzubehör wiederverwendbar. Von süßen, waschbaren Wickelauflagen, weichen Stofftüchern, bis hin zu niedlichen Stoffwindeln, ist dort alles zu finden.

Mein persönliches Highlight sind die All-in-One Bambino Mio Stoffwindeln. Das kunterbunte Set besteht aus 6 extrem weichen Stoffwindeln, die einfach zu verwenden sind. Die Einheitsgröße wächst von der Geburt bis zum Töpfchentraining mit und kann durch die verstellbaren Druckknöpfe und Klettverschlüsse perfekt an die Körperform angepasst werden. Egal ob ruhig schlafend oder aktiv rennend, die Stoffwindeln sind elastisch und wasserabweisend und für jede Situation geeignet. Der Kern der Windel ist herausnehmbar und kann einfach gewaschen werden und ist damit hervorragend für eine langlebige Nutzung geeignet.

Stoffwindeln haben nicht nur Vorteile, aber die Mehrweg-Windeln können länger eingesetzt werden und belasten die Umwelt weniger. Dennoch hinterlässt die Herstellung und das Waschen einer Stoffwindel einen hohen CO2-Fußabdruck – das lässt sich nicht verleugnen. Am Ende müssen die Eltern entscheiden, welche Windel die perfekte Lösung für ihr Baby ist. Wenn es Einwegwindeln sind, dann sollte auf jeden Fall auf den „Blauen Engel“ geachtet werden, denn Öko-Windeln sind besser, als kommerzielle Windeln.

Fast Fashion vs. Fair Fashion! 5 Tipps, für mehr Nachhaltigkeit beim Shoppen!

Fast Fashion vs. Fair Fashion! 5 Tipps, für mehr Nachhaltigkeit beim Shoppen!

Kilogramm Kleidung wirft im Durchschnitt ein Bürger in Deutschland pro Jahr weg!

Laut einer Studie produziert Deutschland jährlich knapp 400.000 Tonnen Textilabfall. Kleidung wird mittlerweile als Verbrauchsware angesehen. Heißt, wir werfen weg, statt die Kleidung zu reparieren oder aufzuwerten. Wenn ein T-Shirt nur 3 € kostet, dann ist das schlechte Gewissen klein, wenn es denn noch wenigen Wochen im Müll landet.

Die andere Seite, die Produktion, sieht jedoch düster aus. Hungerlöhne, Chemikalien und tote Arbeiter bei der Herstellung von Kleidung. Einige Hersteller reagieren langsam und bieten zum Beispiel Möglichkeiten zum Recycling an. Wenn der Unterschied zwischen fast Fashion und fair Fashion bekannt ist, wird sich eventuell auf langer Sicht das Konsumverhalten bei Textilien nachhaltiger gestalten. Es geht darum, dass Problem nicht zu ignorieren und zu unterstützen, sondern sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Kleine Schritte sind für den Erfolg unabdingbar – starte direkt mit einem nachhaltigen Shopping-Verhalten!

Was ist der Unterschied zwischen Fast Fastion und Fair Fashion?

WAS BEDEUTET FAST FASHION?

Übersetzt bedeutet es „schnelle Mode“. Durch die Trends der Modeindustrie befindet sich die Mode immer in Bewegung. Entsprechend wird so schnell wie möglich produziert, um die Kleidung für die Saison an den Kunden zu bekommen. Oft landen die Kleidungsstücke auf Müllanlagen, da sie zu viel produziert wurden und nicht mehr „in“ sind. Die Nachfrage ist schon längst bei einem anderen Trend bekommen.

Nicht nur die Überproduktion ist bei Fast Fashion ein Problem, auch die Unmengen an verwendeten Ressourcen. Tausende Liter Wasser werden für die Baumwolle benötigt, Energie für die Fabriken und die Transporte vom Ausland in die regionalen Modeunternehmen. Dazu kommt, dass Fast Fashion nicht nur kurzlebig ist, sondern auch sehr preiswert. Da jedoch jeder an der Kleidung verdienen möchte, wird an allen Ecken und Kanten gespart. In den Produktionsländern arbeiten die Näher und Näherinnen für wenige Centlöhne unter miserablen Bedingungen. Mit dem Wissen, sollte Fast Fashion gemieden werden und im Kleiderschrank nachhaltige Kleidung landen oder zumindest Kleidung, die nicht nach ein paar Wochen bereits im Abfall landet.

WAS BEDEUTET FAIR FASHION?

Fast Fashion oder auch „Slow Fashion“ soll genau der Kurzlebigkeit von Fast Fashion entgegenwirken. Sie bietet den Konsumenten zeitlose und sinnvolle Alternativen wobei stets auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Ob ein Ökosiegel, das den Umweltschutz bestätigt, ethische Hintergründe bei der Produktion oder durch die schonende Verwendung von Ressourcen. Im Fokus steht dabei, dass die Kleiderstücke qualitativ hochwertiger und für den langen Gebrauch gedacht sind.

5 Tipps, für mehr Nachhaltigkeit beim Shoppen!

PLASTIKFREI EINKAUFEN

Bis 2050 werden mehr Plastikabfälle als Fische im Ozean schwimmen, daher sollte Plastik vermieden und durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden. Auch beim genüsslichen Shoppen! Verzichte daher auf Kleidung aus Plastik. Das betrifft Materialien wie Polyester, Nylon und Viskose. Vieles davon wird bei Sportkleidung verwendet, da es schnell trocknet und Flüssigkeit abtransportiert. Gerade im Sportbereich gibt es nachhaltige Labels wie Kossmann, Löffler, Trigema und viele mehr.

SECOND HAND SHOPPING

Gut erhaltene Kleidung wird nicht unbedingt weggeworfen, sondern aufbereitet und im Second Hand Shop verkauft. Egal ob auf Online-Plattformen, Flohmärkten oder die herkömmlichen Geschäfte – du solltest auf jeden Fall vorbeischauen und nach ein neues Lieblingsteil suchen. Eine Studie hat ergeben, dass die weggebende Kleidung durch den Second Hand Shop im Durchschnitt weitere 9 Monate jemanden erfreut und dadurch den umweltschädlichen Einfluss um 20 – 30 % verringert.

AUF SIEGEL ACHTEN

Konventionelle Baumwolle wird mit Pestiziden behandelt und genetisch verändert. Bei der Verarbeitung werden giftige Chemikalien verwendet, die für die Umwelt und Arbeiter eine Gefahr darstellen. Daher sind Kleidung aus Bio-Baumwolle besser, für die Umwelt und die Arbeiter und können anhand der Siegel erkannt werden. Das GOTS- und IVN Best-Siegel sind die Wichtigsten, anhand von denen erkennst du, dass es dich um Bio-Baumwolle handelt. Sie garantieren soziale Mindeststandards in der Produktion. Das FairTrade Certified Cotton steht für faire Entlohnung der Baumwollbauer und die Fair Wear Foundation setzt sich für die Rechte der Textilarbeiter ein.

IN MAßEN EINKAUFEN

Wer braucht 20 Kleider und 10 Hosen im Schrank? Ein durchdachtes Einkaufen ist notwendig, damit nicht Kleidung im Überfluss gekauft wird. Du musst dich vor dem Kauf einfach fragen, ob dir das Kleidungsstück in einem Jahr noch gefällt und ob du es unbedingt brauchst? Viele Kleidungsstücke landen im Schrank und werden nicht verwendet und beim Aussortieren weggeschmissen. Wenn die Nachfrage sinkt, dann sinkt auch die Produktion. So einfach ist das. Daher kannst du deinen Teil dazu beitragen und bedachter und in Maßen einkaufen gehen.

AUF PELZ VERZICHTEN

Echtpelz ist mittlerweile verpönt und viele verzichten zum Glück drauf. Jedoch ist es, gerade im Winter, problematisch Echtpelz vom Kunstpelz zu unterscheiden. Ob in Jacken oder die Bommel an der Mütze, wenn die Kleidung in China produziert wurde, ist es oft günstiger, Echtpelz zu verwenden. Daher sollte beim Einkauf unbedingt darauf geachtet werden, welches Material verwendet wurde oder einfach komplett auf „Fell“ zu verzichten.

Nachhaltige und bequeme Schuhe von BIOSOFT für den Sommer!

Nachhaltige und bequeme Schuhe von BIOSOFT für den Sommer!

Kork kommt mittlerweile bei vielen Schuhen zum Einsatz und stellen eine nachhaltige Alternative da. Kork wird vorsichtig von den Korkbäumen geschabt, der Baum bleibt bestehen und er bildet eine neue Rinde. Korksohlen wirken stoßdämpfend, was für einen flexiblen und bequemen Schuh sorgt.

Was ist bei der Wahl des Schuhs zu beachten?

Wenn Schuhe schön aussehen, dann nehmen wir auch gerne Schmerzen und Blasen in Kauf. Das ist eigentlich nicht Sinn von Schuhe, da diese die Füße optimal unterstützen sollen. Gerade im Sommer greifen wir auf viele verschiedene Schuhe zurück, die am Abend jedoch für Schmerzen sorgen können. Bequeme Schuhe, die optimal passen, sind mittlerweile leicht zu finden und mit den Tipps klappt es beim nächsten Schuhkauf bestimmt besser!

Achte beim Kauf darauf!

Beim Kauf der Schuhe muss darauf geachtet werden, dass diese zu 100 % in der Länge und Breite passen. Die Zehen brauchen vorne etwas Freiraum, während die Ferse fest umschlossen sein muss.

Nimm dir Zeit!

Wenn du ein Schuh im Geschäft anprobierst, ziehe beide Schuhe an. Nur durch das Gehen mit beiden Füßen kannst du das Tragegefühl optimal spüren. Übrigens verändern sich die Füße im Alter, daher solltest du ruhig alle paar Jahre deine Füße nachmessen lassen.

Bedenke die Hitze!

Unsere Füße schwellen bei der Hitze im Sommer etwas an, daher solltest du Schuhe Abends oder nach einem kurzen Spaziergang kaufen. So sind die Füße nur leicht geschwollen und die Schuhe drücken bei Hitze nicht mehr.

Hohe Schuhe nur in Maßen!

Hohe Schuhe sehen zwar schön aus und heben den Hintern an, jedoch sind flache Schuhe für die Gesundheit besser. Das Abrollen folgt möglichst natürlich und die Fehlbelastung wird dadurch reduziert. Wenn du High Heels tragen möchtest, dann nur in Maßen, um die Füße zu schonen.

Schuhe untersuchen!

Bevor du einen Schuh sofort kaufst, untersuche ihn nach Nähten, Verhärtungen oder Kanten. Probiere ihn an und laufe eine Weile mit den Schuhen, so kannst du sicher sein, dass er nicht zu eng oder zu locker ist.

Beim nächsten Einkauf im Geschäft solltest du ruhig einen Experten ansprechen und deine Füße richtig ausmessen. So kannst du sicher sein, dass du in Zukunft passende Schuhe trägst, die zu keinen Problemen führen.

Zertifizierte BIOSOFT Schuhe aus Deutschland!

Das Unternehmen H&D Promotion Shoe’s GmbH aus Deutschland sorgt für Schuhe mit einem hohen Tragekomfort mit der BIOSOFT Kollektion. Die Schuhe sind zertifiziert, ohne Schadstoffe und nach europäischen Normen fair produziert. Gesundes Gehen wird mit tollen Designs kombiniert, die auf natürliche Materialen wie Kork oder Natur Kautschuk zurückgreift.

Sämtliche Materialen sind schadstofffrei und sind auch für die Kleinsten geeignet. So wird mein Neffe, sobald er auf seinen eigenen Füßen steht, in den Genuss der Boys Trekky Navi Schuhe kommen. Diese Sandalen sind perfekt für den Sommer und passen sich den Fuß optimal an. Diese sind für 29,95 € im Online Shop erhältlich.

Die Schuhe „EMMA“ und „LAURA“ werden mich in Zukunft durch die warme Tage begleiten. Sie sind soft gepolstert und haben eine Zwischensohle aus Kork. Mit den bunten Designs sorgen sie für etwas Farbe im Alltag.

Nachhaltige Kinderkleidung von baby-walz: Zertifiziert und ohne Schadstoffe!

Nachhaltige Kinderkleidung von baby-walz: Zertifiziert und ohne Schadstoffe!

Mittlerweile gibt es fast überall Babykleidung zu kaufen – vom Drogeriemarkt bis zum Babygeschäft. Vieles ist zwar billig, wird aber unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt. Gerade bei den Massenproduktionen werden bedenkliche Schadstoffe verwendet, die das Baby bzw. Kinder gesundheitlich schaden könnte.

Daher ist der Griff zu nachhaltig, ökologisch und sozial produzierter Kleidung für alle Beteiligten von großer Interesse. Baby und Kinder bekommen giftfreie Kleidung, die verwendeten ökologischen Materialien schonen die Umwelt und die Arbeiter in den Produktionen werden fair behandelt.

Das Unternehmen baby-walz bietet ein umfangreiches Angebot, von Kleidung über Pflege, Spielzeug und Ernährung an. Das Thema Nachhaltigkeit liegt Unternehmen sehr am Herzen, dass sie mittlerweile große Auswahl an nachhaltig produzierte Kleidung im Sortiment hat.

Nachhaltige Kleidung ganz einfach erkennen!

Vor dem Kauf der Kleidung sollte darauf geachtet werden, dass es zertifiziert ist. baby-walz bietet nur Kleidung an, die entsprechende Gütesiegel enthalten. Das Gütesiegel GOTS (Global Organic Textile Standard) ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Das andere Gütesiegel Öko-Tex® Standard 100 wird von der Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung herausgegeben und steht für eine geprüfte Produktion auf Öko-Standard.

Neben den Gütesiegeln wird für die Verarbeitung der Kleidung Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet. Dafür Organic Cotton. Beim Anbau der Bio-Baumwolle werden keine toxischen oder chemischen Mittel verwendet und die Umwelt nachhaltig geschont. Die unbelasteten Fasern können zu möglichst giftfreien und hautfreundlichen Textilien verarbeitet werden. Die giftfreien Textilien schützen die empfindliche Baby- bzw. Kinderhaut und lösen weniger Hautirritationen oder Ausschläge aus.

Gütesiegel von baby-walz.de: Sanetta Body kurzarm Tiere (Bestellnummer 7039.905.767)

Gütesiegel von baby-walz.de: Sanetta Body kurzarm Tiere (Bestellnummer 7039.905.767)

Gütesiegel bieten jedoch keinen vollständigen Schutz. Auch die Hinweise auf den Schildern helfen bei der Auswahl an fair produzierter Kleidung. Steht auf den kleinen Schild „knitterfrei“, „separat waschen“ und „vor dem ersten Tragen waschen“, dann weist das auf eine hohe Menge von Chemikalien hin. Auch wenn es kein sicherer Indikator ist, sagt der Preis natürlich auch etwas aus. Strampler die nur 1,99 € kosten, sind wohl kaum fair und biologisch produziert wurden.

baby-walz bietet die Marken Sanetta, Bornino, Hessnatur, Sense Organics, Frugi und Minymo im Sortiment an, die schadstofffreie, biologische, fair produzierte Textilien für Babys und Kleinkinder herstellen. Bei dem geplanten Kauf kannst du also gezielt nach diesen Marken suchen, die den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens gerecht werden.

Wenn ihr euch beim baby-walz Newsletter anmeldet, erhaltet ihr für die erste Bestellung einen 10 € Willkommens-Gutschein. Eine tolle Möglichkeit, die faire Kleidung auszutesten!

Wir schützen unsere Kinder vor allen offensichtlichen Gefahren und sollten dies auch bei den „unsichtbaren“ tun. Krebserregende Farbstoffe, Pestizide oder gesundheitsschädliche Weichmacher sind durchaus in Kleidung zu finden. Da Babys schnell aus der Kleidung herauswachsen, muss er oder sie nicht 20 verschiedene Strampler in einer Größe haben. In dem Fall ist weniger mehr und Qualität steht vor Quantität.

Lieber ein wenig mehr ausgeben und einen biologischen, fair produzierten und nachhaltigen Kleiderschrank füllen. Der Gesundheit und Umwelt zu liebe. Das Angebot der fairen Kleidung wird größer und diese kann selbstverständlich auch aus zweiter Hand gekauft oder gar ertauscht werden. Bei meinem Neffen lege ich seit der Geburt viel Wert auf Nachhaltigkeit und daher erhält er von mir seit dem zertifizierte, biologische Kleidung. So viel teurer ist dies gar nicht mehr und die Designs sehen auch super süß aus!

Nachhaltiger Leben!

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