Dank CodeCheck entlarvst du Mikroplastik und co. in Beauty Produkten!

von | 30 Okt 2018 | Nachhaltigkeit

Werbung durch Nennung der App; Glycerin, Sodium PhytateBisabololTocopherol usw. sind Inhaltsstoffe die wir jeden Tag benutzen, aber nicht unbedingt zuordnen können. Die Menge an Inhaltsstoffen und deren Bezeichnungen sind meist unbekannt und gleichzeitig bedenklich. Abhilfe schafft die Plattform „Codecheck“, die schnell und übersichtlich die enthaltenen Inhaltsstoffe nach Bedenklichkeit auflistet. Gerade bei Mikroplastik, Palmöl oder Aluminium ist dies umso wichtiger.

Was bringt CodeCheck?

Mit CodeCheck erfährst du schnell und einfach die Inhaltsstoffe von verschiedenen Produkten oder Lebensmittel. Diese werden entweder anhand des Barcodes mit dem Smartphone gescannt oder direkt in der Suche eingegeben. Dies kann auch direkt auf der Webseite gemacht werden. Innerhalb von wenigen Sekunden werden die Inhaltsstoffe aufgelistet und dabei in verschiedenen Kategorien aufgezählt.

 

  • Unbedenklich: Diese Inhaltsstoffe sind gut verträglich (Wasser, Kochsalz, Glycerin etc.)
  • Leicht bedenklich: Diese Inhaltsstoffe können bei einigen Personen zu Problemen führen, sind in der Regel aber harmlos (Alkohol, Propanol etc.)
  • Bedenklich: Die Inhaltsstoffe können zu Problemen führen, die Beschreibungen sollten explizit gelesen werden (Silikonöl, BHT etc.)
  • Sehr bedenklich: Die Inhaltsstoffe sind sehr bedenklich und sollten in dem Produkt nicht vorhanden sein (Mikroplastik, Paraffine etc.)
  • Warnungen: Einige Produkte enthalten explizite Warnungen wie z. B. Enthält Palmöl, Enthält Nanopartikel etc., um diese klar zu erkennen

Ist Mikroplastik oder Aluminium schädlich?

Meist wissen wir gar nicht was sich in der Creme oder dem Deodorants befindet. Wir greifen darauf zurück, ohne uns großartig über die einzelnen Inhaltsstoffe Gedanken zu machen. Vieles lässt sich auch nicht klar erkennen, da die Inhaltsstoffe nicht eindeutig identifizierbar sind. Zum Glück unterstützt uns CodeCheck, dennoch stellt sich oft die Frage, ob Mikroplastik und Co. schädlich für uns sind.

Mikroplastik wird häufig bei Cremes, Shampoos, Haarsprays und Sonnencremes eingesetzt. Es dient zum Beispiel als billiger Füllstoff oder als Schleifmittel in Peelings. Durch die Verwendung landet das Mikroplastik im Abwasser und kann nicht vollständig gefiltert werden. So gelangt es in die Umwelt und das jeden Tag! Bereits in Fischen, Muscheln und Flusskrebsen wurden Rückstände von Mikroplastik nachgewiesen, die dort definitiv nicht hingehören und so den Fischbestand stören.

Aluminium-Verbindungen werden hauptsächlich in Deodorants verwendet, da das Leichtmetall die Schweißbildung hemmt und somit den Schweißgeruch verringert. Dennoch ist Aluminium in einigen Verbindungen schädlich, da es zu Hautirritationen führen kann und es dringt in die Haut ein. Das eingedrungene Aluminium kann sich in den Brustdrüsen sammeln und Experten vermuten seit einiger Zeit, dass das Aluminium in Deodorants durch das Eindringen in die Haut bzw. Brustdrüsen Brustkrebs verursachen kann.

Generell sollte beim Einkauf von Produkten auf die verschiedenen Inhaltsstoffen geachtet werden. Einige wichtige Tipps habe ich dir hier zusammengefasst

Worauf muss ich beim Kauf von Kosmetik achten?

  • Achte darauf, dass die Inhaltsstoffe biologisch angebaut wurden. Naturkosmetik lässt sich schnell durch verschiedene Bio-Siegel erkennen
  • Kaufe bevorzugt vegane Kosmetik, da sich in den meisten Produkten keine tierischen Inhaltsstoffen befinden
  • Bestimmte Inhaltsstoffe meiden wie z. B. Mikroplastik, hormonell wirksame Stoffe etc. Diese lassen sich durch CodeCheck leicht erkennen
  • Weniger ist mehr! Verwende tierversuchsfreie Kosmetik, deren Inhaltsstoffe unbedenklich sind, statt auf viele günstigere Varianten zurückzugreifen, die im schlimmsten Fall schädliche Inhaltsstoffe enthalten

Mit dem Wissen kannst du in Zukunft bewusster Einkaufen und auf Produkte zurückgreifen, die weder schädlich für dich oder die Umwelt sind!

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