Haushalt ohne Chemie: Nachhaltig Putzen und Waschen

von | 19 Jul 2019 | Nachhaltigkeit

Ob Abflussreiniger oder Spülmittel – wir verwenden im Haushalt oft verschiedene Produkte, die meist gar nicht nachhaltig sind. Dabei gibt es mittlerweile genug Alternativen für Chemie. Selbstgemacht oder gekauft, einige Tipps musst du trotzdem beachten, damit das Putzen auch nachhaltig ist.

Ein Blick im eigenen Haushalt genügt, wir verwenden viele verschiedene Reinigungsmittel oder Mittel zum Waschen. Dabei verwenden die Hersteller oft Erdöl und die meisten Produkte enthalten synthetische Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Diese wiederum gelangen ins Abwasser und belasten die Umwelt. Das muss nicht sein, du kannst einfach chemische Reinigungsmittel ersetzen und dein Haushalt ein Stück nachhaltiger gestalten.

5 Tipps um nachhaltig zu Putzen!

Nachhaltiges Katzenstreu verwenden! 

Gerade feuchte Orte wie die Spüle, Dusche oder Badewanne bieten einen perfekten Nährboden für Bakterien. Diese Bereiche benötigen regelmäßig eine gründliche Reinigung. Dabei solltest du jedoch unbedingt auf Putzmittel verzichten, dass Chlor und anorganische Säure beinhaltet. Die sind nämlich extrem umweltschädlich!

Nachhaltiges Spielzeug verwenden!

Viele Putzmittel sind mit einem Gefahrstoffzeichen gekennzeichnet, die du unbedingt vermeiden solltest. Also vor dem Einkauf immer die Verpackung gründlich durchlesen und ggf. im Internet recherchieren.

Nachhaltiges Futter verwenden!

Benutze zum Putzen wiederverwendbare Putztücher und Schwämme. Papierhandtücher werden einmal benutzt und landen danach im Müll. Baumwoll-Putztücher sind für den langfristigen Gebrauch und lassen sich ganz einfach waschen. Auch alte T-Shirts oder Leinentücher können zugeschnitten und als Putzlappen fungieren.

Große Mengen einkaufen!

Bei dem Kauf von Putz- und Waschmittel greife lieber auf das ökologische Angebot zurück. Diese reinigen auf der Grundlage natürlicher Fette und Zucker. Außerdem enthalten sie keine synthetischen Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Geld!

Die Umwelt schützen!

Eine nachhaltige Alternative zu dem Angebot in den Geschäften ist es, das Putzmittel einfach selber herzustellen. In der Vergangenheit habe ich bereits über Sauberkasten berichtet, die ein ideales Set für eigenes Putzmittel anbietet! Meist werden für die verschiedenen Putzmittel die gleichen Grundzutaten verwendet, sodass du gleich mehrere Sachen mischen kannst.

Welches Hausmittel hilft bei was?

Bei den selbstgemachten Hausmitteln für die Wäsche oder zum Putzen werden auf einige Grundzutaten zurückgegriffen. Was genau die machen und gegen welchen Schmutz sie effektiv sind, habe ich kurz zusammengefasst.

Natron

Bei starken Verschmutzungen ist Natron ideal. Gerade beim Reinigen vom Backofen wird das Pulver mit Wasser eingesetzt, um den eingetrockneten Schmutz problemlos zu entfernen.

Soda und Backpulver

Backpulver oder Soda eignen sich ideal als Allzweckreiniger oder Spülmittel und lässt Fett problemlos verschwinden. Soda entfernt Verkrustungen und lässt weiße Wäsche richtig strahlen.

Essig und Zitronensäure

Kalkflecken sehen nicht nur unschön aus, sondern müssen regelmäßig entfernt werden. Essigessenz mit lauwarmen Wasser wirkt gegen Kalk und eignet sich auch zum Fensterputzen oder als Weichspüler. Wer den Geruch von Essig nicht gerne riecht, kann auch auf Zitronensäure zurückgreifen. Es hat denselben Effekt wie Essig.

Mit den wenigen Tipps und ein bisschen mehr Bewusstsein, ist nachhaltiges Putzen und Waschen überhaupt nicht schwer. Es schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel!

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