Nachhaltigkeit mit Haustieren – 5 wichtige Tipps!

von | 04 Aug 2019 | Familie, Nachhaltigkeit

Einen nachhaltigen Lebensstil mit Haustieren zu vereinbaren ist nicht immer einfach. Die geliebten Tiere hinterlassen durchaus einen CO2-Abdruck, schließlich ernähren sie sich größtenteils von Fleisch. Um dies mit der Liebe zur Natur und Umwelt zu vereinbaren, habe ich Informationen und Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit mit Haustieren für euch zusammengefasst.

Egal ob Hunde, Katzen, Schildkröten oder Pferde – Haustiere sind für uns nicht nur Tiere, sondern gehören zur Familie. Die treuen Gefährten begleiten uns einen langen Weg im Leben und erfreuen uns im Internet mit vielen Fotos und Videos. Allerdings hat die Liebe zu den Haustieren einen merklichen Preis auf unsere Umwelt. Über 64 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen erzeugen die Haustiere alleine in Amerika jedes Jahr. Die Umwelt wird bis zu 30 % wegen der Fleischproduktion für das Futter belastet. Da immer mehr auf hochwertiges Futter geachtet wird, welches Fleisch enthält, was wir Menschen auch problemlos essen könnten und immer mehr Haustiere gehalten werden, wird die Entwicklung -zu Recht- auch kritisch betrachtet.

Da ich selbst 2 Katzen habe, die ich in keinem Fall jemals missen möchte, setze ich mich durchaus mit dem Thema Nachhaltigkeit mit Haustieren auseinander.

5 Tipps um Nachhaltigkeit mit Haustieren zu vereinbaren!

Nachhaltiges Katzenstreu verwenden! 

Katzenstreu ist unverzichtbar, dennoch wird im Schnitt bis zu 45 Kilo pro Jahr pro Katze verbraucht. Wenn du das Katzenklo jeden Tag säuberst, dann hält sich das Streu länger. Dennoch solltest du auf biologisch abbaubares Katzenstreu zurückgreifen. Das Katzenstreu besteht aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Maisstengeln, Rübenschnitzeln, Papier oder Kompost. Gerade biologisches Katzenstreu lässt sich besser verwerten und kann z. B. im heimischen Kompost oder gar in der Toilette entsorgt werden.

Nachhaltiges Spielzeug verwenden!

Spielzeug gibt es für die geliebten Tiere überall. Achte dabei jedoch auf das Material. Holz, Bambus oder Naturmaterialien sind die richtige Wahl. Kunststoff sollte vermieten werden. Wer jedoch etwas Pappe übrig hat, kann auch in wenigen Minuten ganz einfach ein DIY Katzenspielzeug herstellen.

Nachhaltiges Futter verwenden!

Es werben zwar Unternehmen mit dem Begriff „natürlich“, jedoch musst du gezielt auf das Bio-Zertifikat achten. Bei der Herstellung von Bio-Futter sind die Umweltschäden geringer und das Futter meist deutlich hochwertiger. Lies dir aber immer die Zutatenliste durch, um den Fleischanteil im Futter zu ermitteln. Wichtig ist noch, dass du dein Haustier nur so viel gibst, wie es benötigt. Oft wird mit mehr Fleisch gefüttert, welches zu Übergewicht führt und das wiederum negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Große Mengen einkaufen!

Haustiere benötigen nicht Futter, sondern auch allerhand andere Sachen. Katzenstreu, Spielzeug oder Heu. Die Liste ist endlos. Dabei wird mittlerweile über die angebotenen Online-Shops bestellt. Kaufe demnach direkt in größeren Mengen, um Verpackungsmaterial und den Transport zu sparen. Bei größeren Mengen sparst du auch noch eine Menge Geld!

Die Umwelt schützen!

Hunde brauchen Auslauf und Katzen vertreiben sich gerne die Zeit in der freien Natur. Dennoch richten Katzen erheblichen Schaden bei Vogelpopulation an. Die Jagd ist ein natürlicher Trieb, dennoch musst du darauf achten, dass deine Haustiere der Umwelt nicht schaden. Hunde sollten an die Leine oder stets überwacht werden und die Hinterlassenschaft kannst du mit einem biologisch abbaubaren Beutel aufsammeln und entsorgen. Katzen sollten möglichst nicht unbewacht draußen Spielen, da sie oft brütende Vögel Jagen. Mit entsprechendem Spielzeug und Aufmerksamkeit kann der Jagdtrieb auch in den eigenen vier Wänden ausgelebt werden.

Gerade mit dem Thema Nachhaltigkeit und Futter wird oft über vegetarische oder vegane Tierhaltung diskutiert. Laut Forscher ist es durchaus möglich, Haustiere vegetarisch bzw. vegan zu füttern. Ob das jedoch für jeden die richtige Wahl ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Wichtig ist, dass das Wohl des Tieres immer an erster Stelle steht!

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